Bärlauch-Butter DIY

Er sprießt auch in meinem Garten - der Bärlauch. Nicht gerade in Massen, aber dennoch genug um daraus leckere Bärlauch-Kräuterbutter zu machen.

Bärlauch enthält viele Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe...

Rezept gibts hier:

Zutaten

  • 250 g Butter
  • 10-15 g Bärlauch
  • (bei Kräuterbutter darf da gerne auch noch Petersilie mit rein)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 TL (Meer-) Salz
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Die Butter am besten schon am Vorabend aus dem Kühlschrank nehmen und richtig weich werden lassen. In kleinere Brocken schneiden .
  2. Den Bärlauch waschen, putzen (Stiele und Fehlstellen) und sehr klein schneiden. (ich nehme immer einen  Kräuterhacker)
  3. Alle Zutaten mit einer Küchenmaschine oder einem Handmixgerät vermischen.
  4. Wer möchte kann daraus eine Wurst  in Küchenpapier rollen, die danach in die Tiefkühltruhe kommt. Bei Bedarf, einfach eine ca 1cm breite Scheiben abschneiden, das Papier entfernen - fertig. Man kann aber auch die Masse in einen Spritzbeutel und spritzt portionsweise Butterkleckse auf einen Bogen Backpapier, der dann auf einem Schneidebrett in die Tiefkühltruhe kommt, später kann man die gefrorenen Butterkleckse dann ordentlich in eine Gefrierdose umschichten. Oder einfach in ein Glasgefäß mit Deckel. Das Olivenöl sorgt dafür, das die Masse selbst in der TKT noch schneidbar bleibt.

Am leckersten auf Gegrilltem oder einem Stück ganz frischem Weißbrot.

 

Wer nicht genau weiss, wie Bärlauch aussieht, sollte lieber einen Bund kaufen.

Da er leicht zu verwechseln ist mit den Blättern von giftigen Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen, etc.

Bärlauch Saatgut:


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Bärlauch, die Vitamine, Mineralien und Spurenelemente

Nachfolgend der jeweilige Vitalstoffgehalt pro 100 Gramm. Es sind nur jene Vitalstoffe aufgeführt, die auch wirklich in relevanten Mengen im Bärlauch vorkommen. Die Zahl in Klammern gibt an, zu wie viel Prozent der enthaltene Vitalstoff den täglichen Bedarf (RDA) decken kann:

  • 150 mg Vitamin C (150 % RDA): Bärlauch ist eine sehr gute Vitamin-C-Quelle.
  • 200 µg Vitamin A (25 % RDA) in Form von 1200 µg Beta-Carotin. Vitamin A ist wichtig für gesunde Haut und Schleimhäute, für Heilprozesse aller Art sowie für gute und gesunde Augen.
  • 2,87 mg Eisen (20,5 % RDA): Als Bestandteil des menschlichen Blutes ist es für den Transport und die Speicherung von Sauerstoff zuständig. Ein Mangel kann zu Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Haarausfall, Konzentrationsstörungen bis hin zu einer ausgeprägten Eisenmangelanämie (Blutarmut) führen.
  • 336 mg Kalium (16,8 % RDA): Kalium ist massgeblich am Energiestoffwechsel und am Wasserhaushalt beteiligt sowie zusammen mit Natrium für einen gesunden Herzmuskel zuständig.
  • 130 µg Vitamin B1 (9,29 % RDA): Vitamin B1 ist für viele Körperfunktionen wichtig. Ein Mangel kann daher zu vielen Symptomen führen: Depressionen, Polyneuropathien, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Herzversagen, Ödemen, Immunschwäche etc.
  • 200 µg Vitamin B6 (10 % RDA): Vitamin B6 benötigen wir zur Bildung von Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) und für das einwandfreie Funktionieren des Nervensystems und Immunsystems. Zudem ist das Vitamin am Proteinstoffwechsel beteiligt.
  • 320 µg Mangan (9,14 % RDA): Mangan ist ein wichtiger Bestandteil verschiedener (Entgiftungs-) Enzyme, körpereigener Antioxidantien und unserer Mitochondrien (das sind die Energiezentren unserer Körperzellen).
  • 76 mg Magnesium (7,3 % RDA): Magnesium ist wichtig für das reibungsloser Funktionieren unserer Muskeln. Verfügt man über zu wenig Magnesium, wirkt sich dieses oft in Muskelzittern, Krämpfen und Herzrhythmusstörungen aus. Zudem wirkt es entzündungshemmend und ist für zahlreiche Körpervorgänge von grosser Bedeutung.
  • 76 mg Calcium (7,6 % RDA): Calcium ist wichtig für gesunde Knochen und Zähne. Es verleiht ihnen Stabilität und verhindert Knochenbrüche. Aber auch für die Muskeltätigkeit und die Blutgerinnung ist Calcium unabdingbar.
  • 50 mg Phosphor (6,25 % RDA): Phosphor ist ein wichtiger Bestandteil der DNA und der RNA, ist also für die Zellgesundheit von wesentlicher Bedeutung. Zudem wird es für den Energiestoffwechsel benötigt.

Bärlauch liefert 3 Mal soviel Vitamin C wie Orangen

Was man nicht vermuten würde: Bärlauch ist sehr reich an Vitamin C. In 100 Gramm Bärlauch finden sich satte 150 mg Vitamin C. Dies entspricht 150 Prozent des offiziell angegebenen Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Vitamin C. Um die selbe Menge Vitamin C mit dem Genuss von Orangen, die gemeinhin als Spitzenreiter in Sachen Vitamin C gelten, zu erreichen, müsste man zweieinhalb Früchte bzw. 300 g davon essen!

Quelle und gesamten Artikel hier: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/baerlauch.html